iTunes besitzt eine für den Anwender beschränkt nützliche aber interessante Funktion:

Wenn man “Über iTunes” bei gedrückter CTRL-Taste aufruft, erscheinen gleich zu Beginn des durchscrollenden Textes detaillierte Informationen über die Softwareversionen der installierten Komponenten sowie die Seriennummer des zuletzt angeschlossenen iPods und iPhone. Bei letzterem kann sogar die IMEI Nummer abgelesen werden.

iTunes Informationsdialog

"Über iTunes" bei gedrückter Ctrl-Taste

4.03.2010

eSATA im iMac

Ein für mich gewichtiges Manko des iMac ist seine fehlende eSATA Schnittstelle – mehr als 80MB/s kann man deswegen nicht vom und zum iMac transportieren, da nur FireWire-800 oder Gigabit Ethernet zur Verfügung stehen. Wenn er eine hätte, würde ich glatt meinen Mac Pro verkaufen. Aber so… lieber noch nicht.

An manchen Stellen im Netz ist jedoch zu lesen, dass man die WiFi-Karte entfernen und in deren PCI-Express Steckplatz eine Adapter-Karte für USB und eSATA instalieren könne. Was zunächst reichlich suspekt klingt, drängte darauf, erprobt zu werden – an meinem iMac.

Ich habe diesen Adapter in Hongkong für ein paar Dollar bestellt und nach 2 Wochen erhielt ich ein entsprechendes Paket. Also konnte die Dissektion des ohnehin schon arg gebeutelten iMac beginnen – dies obschon ich kaum Hoffnung hatte, dass ich schon bald eSATA an diesem Computer zur Verfügung haben würde.

Hatte ich auch nicht.

Der sorgsam gewählte Begriff “Adapter” war genau das, was der Ausdruck transportiert, oder anders gesagt: Er war eben nicht mehr als das. Sonst wär’s ja ein Interface gewesen.

Die Verwendung des Adapters zielt auf diverse Netbooks von u. A. Asus, welche an diesem PCI-Express Steckplatz auch eSATA und USB-Signale transportieren und hierfür die Leitungspaare der PCIe Kanäle nutzen. An einer “reinen” PCIe-Anbindung läuft gar nichts in diese Richtung.

Also: Kein eSATA mit dem iMac. Ausser, ja ausser man käme auf die Idee, die ungenutzten SATA-Ports der ICH8M (Intel 82801HBM) anzuzapfen. Freiwillige?

Eines der zahlreichen Tools, die Apple intern zum Test diverser Macs entwickelt hat ist das Tool “SMCPlatformConsole”, welches ich nachfolgend in aller Kürze vorstellen möchte.

Hinweis: Es handelt sich um ein Tool, welches ich der Leserschaft leider nicht zur Verfügung stellen kann, da es “Apple Confidential” ist.

4.02.2010

EFI und PhoenixCE

Das “Extensive Firmware Interface” EFI ist ein Software Interface zwischen dem Betriebssystem und der Firmware eines Computers. Mit EFI wurde das Ziel verfolgt, das alte BIOS in signifikanter Weise zu verbessern. Das Interface besteht aus Datentabellen, welche Plattform-spezifische Informationen enthalten sowie Boot- und Runtime Dienste und Routinen, die dem Betriebssystem und dessen Loader zur Verfügung stehen. Zusammengenommen stellen diese eine Standardumgebung bereit, mit welcher ein OS gestartet werden kann und Programmcode vor dem Bootvorgang gestartet werden kann (preboot applications).

Die EFI Spezifikation wurde ursprünglich durch Intel® entwickelt, wird jedoch seit geraumer Zeit durch das “Unified EFI Forum” weiterverfolgt und ist deswegen nun auch unter dem Namen Unified EFI (UEFI) bekannt.

Konsole : Letzte Ursache für Ruhezustand

Diverse Probleme bei Macs führen dazu, dass die Geräte sich abschalten oder in den Ruhezustand gehen. Die Gründe dafür können in der Software liegen, aber eben auch in der Hardware. Für letzteres – basierend auf dem früheren Post über die SMC Keys – sei nachfolgend eine Tabelle nachgereicht:

Der folgende Link verweist auf eine einfache HTML-Seite, die eine Auflistung verschiedenster SMC Codes enthält.

Ob aus reinem Interesse oder aufgrund einer bestimmten Fehlersuche – in jedem Fall ein wichtiges Dokument für den Service-Techniker.
SMC Keys (K3 Version: 1.30f1)

20.05.2009

iMac 24″

In meinem Mac Fundus befindet sich ein 24″ iMac aus der Mitte des Jahres 2007 (“Mid-2007″). Dieser wurde im Nachhinein mit einem 2.8GHz Prozessor aus einem defekten Gerät versehen und tut nun seine Arbeit ohne Tadel.

Dennoch war die Neugierde gross: Kann man darin die Grafikkarte austauschen, und zwar nicht gegen eine alltägliche 8800GS, sondern eine Radeon 4850? Niemand im Internet schien sich sicher zu sein, sodass ich den Schritt wagte und meinen iMac öffnete.

Leider passt die Karte nicht in den “alten” iMac, der MXM Slot ist komplett anders aufgebaut: Nicht nur mehr Pins auf grösserer Breite, sondern auch die böse Kerbe an anderer Stelle. Nun ja, ein Versuch wars wert.

Also schnell einen “kleinen” iMac 24″ der aktuellen Generation hervorgeholt und aufgeschraubt. Ist es so wie angenommen, dass der nur mit einer GeForce 9400M ausgestattete Mac keinen Erweiterungs-Slot für eine (optionale) GPU enthält.

Es ist so. Schade.

Am Freitag kam wie so oft wieder einmal ein CTO iMac an – der Kunde wünschte sich eine 1TB Festplatte als Option. Unser Mitarbeiter für Gerätekonfiguration hat den iMac ausgepackt und nach dem Einbau von 4GB RAM aufgestellt, um eine Funktionskontrolle durchzuführen. Da stellte er verblüfft fest, dass das Gerät nach dem Aufstarten begann, ein Testprogramm zu laden.

Schon von Weitem sah ich den mir bekannten Bildschirm und kam herbeigesprungen :-) Sofort den Netzstecker gezogen. Denn das Shutdown-Script würde diese wertvollen Service-Tools löschen und den “natürlichen” Zustand der Disk (aka “Macintosh HD”) wiederherstellen.

Und so gelang es mit per Firewire Target-Mode, die Festplatte zu spiegeln. Sie war in 4 Partitionen unterteilt, wobei eine die relevanten Daten enthielt (“MaxDisk”), eine weitere war als FAT32 formattiert und war “DIAG” genannt und zwei weitere waren im Format des kuriosen “Apple-KFS” Filesystem formattiert.

PhoenixCE Screenshot

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