Ein für mich gewichtiges Manko des iMac ist seine fehlende eSATA Schnittstelle – mehr als 80MB/s kann man deswegen nicht vom und zum iMac transportieren, da nur FireWire-800 oder Gigabit Ethernet zur Verfügung stehen. Wenn er eine hätte, würde ich glatt meinen Mac Pro verkaufen. Aber so… lieber noch nicht.
An manchen Stellen im Netz ist jedoch zu lesen, dass man die WiFi-Karte entfernen und in deren PCI-Express Steckplatz eine Adapter-Karte für USB und eSATA instalieren könne. Was zunächst reichlich suspekt klingt, drängte darauf, erprobt zu werden – an meinem iMac.
Ich habe diesen Adapter in Hongkong für ein paar Dollar bestellt und nach 2 Wochen erhielt ich ein entsprechendes Paket. Also konnte die Dissektion des ohnehin schon arg gebeutelten iMac beginnen – dies obschon ich kaum Hoffnung hatte, dass ich schon bald eSATA an diesem Computer zur Verfügung haben würde.
Hatte ich auch nicht.
Der sorgsam gewählte Begriff “Adapter” war genau das, was der Ausdruck transportiert, oder anders gesagt: Er war eben nicht mehr als das. Sonst wär’s ja ein Interface gewesen.
Die Verwendung des Adapters zielt auf diverse Netbooks von u. A. Asus, welche an diesem PCI-Express Steckplatz auch eSATA und USB-Signale transportieren und hierfür die Leitungspaare der PCIe Kanäle nutzen. An einer “reinen” PCIe-Anbindung läuft gar nichts in diese Richtung.
Also: Kein eSATA mit dem iMac. Ausser, ja ausser man käme auf die Idee, die ungenutzten SATA-Ports der ICH8M (Intel 82801HBM) anzuzapfen. Freiwillige?

Geschrieben von: Mischa
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